Miscanthus giganteus wird oft auch Chinaschilf genannt. Es besteht
die Frage, ob diese Art von Chinaschilf als Heizmaterial und wichtiger
Rohstoff- so wie Energielieferant der Zukunft dienen kann. Es wächst
recht schnell, wobei sich drei bis 4 Meter hohe Rohrstängel bilden. Das
Miscanthus Giganteus vermehrt sich einzig und allein mit Wurzelrhizomen
und ist sehr standortabhängig, demnach kann es sich nicht unkontrolliert
von selbst vermehren. Das es sich um eine mehrjährige Pflanze handelt,
bringt sie gute Erträge mit sich, wobei nur geringer Aufwand betrieben
werden braucht. Diese Kultur braucht auch nur in den ersten Jahren
Pflege, da Beikräuter ihr Wasser und Licht streitig machen. Diese
Pflanze gedeiht überall dort, wo ebenso auch Mais gedeihen würde, und
sie produziert maximale Biomasse aus der Sonnenenergie, die zur
Verfügung steht. Pro Hektar im Jahr können diese Pflanzen bis hin zu 20
Tonnen Trockenmasse produzieren, welche für Isolier- und Heizzwecke
einfach geerntet werden kann mit deinem Maishäcksler. Eine
Biomasseproduktion von einem Fichtenwald beispielsweise hingegen nur 1
bis 2 Tonnen.
Einer großen Bedeutung für das Wohlergehen des Miscanthus Giganteus wird
einem umweltfreundlichen Pflanzenschutz und Dünger zugesprochen.
Mehrjähriges durchleben der Pflanzen sorgt für einige Jahre guten Ertrag
an Ernte und Biomasse und ist somit ein praktisch nachwachsender
Rohstoff.
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